Apple – ein Unternehmen für sich – Teil 2

Dann ging es für mich in die Uni und ich brauchte ein neues Laptop, da ich nur einen alten Knochen hatte, der nicht dafür geeignet war, ihn mit in die Uni zu nehmen und im Nachhinein hätte er wohl auch niemals auf diese kleinen Tische in den Hörsälen gepasst.

Nunja, ich überlegte keine Sekunde und mein Entschluss stand fest, mir ein MacBook zu holen. Ich hatte ein aufschlussreiches Gespräch mit einer Mitarbeiterin, die mir für die Uni ein leichtes, kleineres MacBook empfohlen hat und dies tat ich. Mit ein paar Nachhilfestunden war ich auch wieder drin in der Materie und zack, auf einmal lief alles wie gewünscht und bis heute entdecke ich manche Sachen, an denen ich mich erfreuen kann ohne sie vorher jemals gesehen zu haben oder gewusst zu haben, dass sie existieren. Gerade, wenn es um Schreibprogramme, Diagrammerstellung oder ähnlich relevantes Zeug für die Uni geht.



Die Philosophie hinter Apple war ja die, dass die Geräte gleich aufgebaut werden sollen und vor allem leicht zu bedienen sein sollen. Meiner Meinung nach völlig zutreffend und gut ausgeführt, auch wenn es mit ein bisschen Gewöhnung verbunden ist.

 

Allerdings bekommt man wohl bei den Preisen auch als Befürworter von Apple manchmal Gänsehaut. Ein Handy für knapp 700€ ist schon echt eine Hausnummer und leider können sich auch die mittellosen Menschen diesen Geräten nicht mehr entziehen, weil es wohl oder übel eine Art Statussymbol geworden ist, ein Apple-Produkt zu haben. Teilweise sind im Handel bessere Geräte vertreten, die die gleichen (oder sogar bessere) Funktionen haben für vielleicht zwei Drittel des Apple-Preises.

Ja, das Preisleistungsverhältnis ist wirklich nicht fair und auch nicht gerechtfertigt und trotzdem gibt es ja genug Menschen, die bereit sind, diesen überirdischen Preis zu zahlen. Ich eingeschlossen.

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