Clipflip – Dreht euch Geld in die Taschen

Habt ihr Lust, Videos selber zu drehen und euch was dazu zu verdienen? Wir haben es ausprobiert und eine App kennengelernt, die es wohl so noch nicht gibt.Aufmerksam wurden wir auf die App namens Clipflip, weil sie im AppStore recht weit oben war und wir dachten, wir könnten es mal ausprobieren. Also runter geladen und ausprobiert. Lange hat es nicht gedauert, dass wir herausgefunden haben, dass es darum geht, Videos zu drehen, die dann von dem Unternehmen geprüft werden und angenommen oder abgelehnt werden. Falls sie angenommen werden, verkauft man die selbst gedrehten Videos für etwas Geld. Das Geld, das man verdienen kann, wird vorher angezeigt, wenn man sich ein Video aussucht, was man drehen möchte. Es stehen dann Angaben wie beispielsweise 1-3€ oder auch 6-10€ hinter dem Video.

Am Anfang war es leicht, gutes Geld zu verdienen. Einmal haben wir für „Champignons einfrieren“ 9€ bekommen. Voraussetzung ist, dass ein PayPal-Konto existiert, wo das Geld hin überwiesen wird. Wenn das Video so gut war, dass es sogar veröffentlicht wird, findet man es wenige Tage später auf Youtube. Aber egal, ob es angenommen oder abgelehnt wird, man bekommt immer eine ausführliche Antwort mit den Schwerpunkten auf Tipps und Verbesserungsvorschläge für die nächsten Videos, sodass man auch bei denen dann einiges zu berücksichtigen lernt und Sachen ausbessern kann, um noch mehr Geld zu bekommen.

Es hört sich jetzt so einfach an, aber die Kriterien, die erfüllt sein müssen, damit das Video angenommen wird, sind härter geworden. Man muss eine klare, langsame Stimme haben und auch darauf achten, dass das Set immer aufgeräumt ist und manche Sachen nicht zu lange gefilmt werden. Ihr merkt also, viele kleine Sachen sind wichtig, damit das Video zu dem gewünschten Erfolg führt. Am besten ist es auch, die Videos zu planen, damit man die gefilmten Sachen auch noch verwenden kann, zum Beispiel, wenn es um essen und trinken geht- wäre doch schade, das alles wegtun zu müssen.

Zwischendurch haben wir uns immer wieder „einfache“, kleine Videos ausgesucht und da passte dann leider die Beschreibung, beziehungsweise die Überschrift des Videos nicht zu dem, was das Unternehmen verlangt hat. Es gab mehrere Missverständnisse, als wir beispielsweise Zitronenzeste herstellen sollten und dies auch getan haben, da das die Überschrift des Videos war, wurde dieses abgelehnt mit der Begründung, wir hätten es in ein Rezept einbinden sollen und auch immer mehr Tipps wurden verlangt, die nicht in der Beschreibung standen, sodass es schwierig wurde, den nicht genannten Kriterien und Anweisungen gerecht zu werden.

Alles in allem, kann man gutes Geld damit verdienen, aber man sollte den Zeitaufwand und teilweise auch die Materialkosten berücksichtigen, die manchmal auch nicht ganz günstig sind, wenn man sie nicht gerade zu Hause hat. Meist bietet es sich auch an, Videos auszuwählen, die die gleichen Zutaten haben oder etwas miteinander zu tun haben. Probiert es aus und macht euch selbst ein Bild! Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert und vielleicht beglückt ihr ja das Unternehmen so sehr, dass alle eure Videos auf Youtube landen ;-) Wir sind gespannt und freuen uns über jede Rückmeldung, die kommt…

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